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NEW WORK IM TOURISMUS - WENN THEORIE AUF PRAXIS TRIFFT!

  • koeniginkarinzaube
  • 22. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Bild der Keynote von Karin König-Gassner beim Karriereevent Backstage Gossip in Wien.
Zu Gast in der Hochschule München

Was passiert, wenn Studierende New Work nicht nur diskutieren, sondern konkret auf eine Branche anwenden, die stark von Menschen, Beziehungen und Rahmenbedingungen geprägt ist?

 

Genau dieser Frage widmete sich das Praxisprojekt „New Work im Tourismus“ an der Hochschule München, Fakultät Tourismus.

Ich durfte einige Studierende im Rahmen des gleichnamigen Interreg Projektes begleiten. Bei der Abschlusspräsentation war ich mit Georgia Pletzer und Barbara Machreich vom Regionalmanagement Oberpinzgau sowie Karin Rosendorfer vom MCI-Innsbruck als quasi „Österreich-Delegation“ zu Gast. Ein Austausch, der inhaltlich wie menschlich bereichernd war.


Ø DAS PRAXISPROJEKT. RAHMEN & ZIELSETZUNG


Die Studierenden arbeiteten in vier Gruppen mit klar definierten Schwerpunkten. Ziel war es, das Konzept von New Work praxisnah, realistisch und umsetzbar auf den Tourismus zu übertragen. Als konkreter Praxispartner diente das Hotel Ritzenhof – ein besonderer Dank gilt der Chefin Martina Riedlsperger für die Bereitschaft und Offenheit. Ergänzt wurden die Themen durch einen regionalen Blick auf Netzwerke und Tourismusakzeptanz.


Ø ZENTRALE ERKENNTNISSE


Über alle Gruppen hinweg zeigte sich ein klares Bild:

New Work wird im Tourismus grundsätzlich als wichtig und sinnvoll wahrgenommen – ist in der Praxis jedoch sehr unterschiedlich verstanden und umgesetzt. Dort, wo Austausch stattfindet, Strukturen klar sind und kleine Maßnahmen gezielt eingesetzt werden, entfaltet New Work schnell Wirkung.


Ø BESONDERS DEUTLICH WURDE


Austauschformate und Netzwerke schaffen Orientierung und gemeinsame Sprache

Niederschwellige Maßnahmen (z. B. Mitsprache, kurze Abstimmungen, flexible Modelle) wirken schneller als große Konzepte


Klare Prozesse, Feedback und digitale Unterstützung steigern die Zufriedenheit von Mitarbeitenden messbar


Akzeptanz in der Region wächst, wenn Nutzen und Teilhabe auch für Einheimische sichtbar werden


New Work zeigte sich hier nicht als Idealbild, sondern als konkreter Werkzeugkoffer, der angepasst, priorisiert und schrittweise umgesetzt werden kann.


Ø QUALITÄT DER ZUSAMMENARBEIT


Besonders beeindruckt hat mich die Arbeitsweise der Studierenden: fundiert, strukturiert, kritisch reflektiert – und gleichzeitig sehr lösungsorientiert. Die Präsentationen waren klar, die Diskussionen offen und der Austausch auf Augenhöhe. Genau so entsteht Lernen, das Wirkung entfaltet.


Ø MEINE GEDANKEN DAZU


New Work im Tourismus funktioniert dann, wenn es konkret, regional gedacht und pragmatisch umgesetzt wird. Wir haben viel zu tun in unserer Region, vor allem wenn wir den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sein wollen. Und alles beginnt mit dem ersten Schritt. Ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen. Dieses Projekt hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial entsteht, wenn Theorie, Praxis und Dialog zusammenkommen.


Und hier wie immer meine Reflexionsfrage für Dich:

Wo in eurem Arbeitsalltag wäre mehr Klarheit, Beteiligung oder Austausch möglich – und was würde das für Mitarbeitende und Zusammenarbeit verändern?


Im Bild, von links: Simon, Corina, Karin, Katrin, ich, Markus, Celine und Georgia.

 
 
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